Gut Schlafen – warum dem Zufall überlassen?

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Gut Schlafen – wie können Ätherische Öle da helfen? Das ist eine der häufigsten Fragen an mich, wenn ich von meinen Ölen und deren Wirkung schwärme.
In den letzten Monaten habe ich mich deshalb intensiv mit (Ein-)Schlafproblemen beschäftigt – hier ein paar Tipps und Erfahrungsberichte.
Es zahlt sich aus, etwas zu tun – gut Schlafen und erholt Aufwachen machen den nächsten Tag gleich viel schöner und ist der Schlüssel für mehr Energie!

Schlafforscher betonen immer wieder, dass Schlafprobleme nicht erst in dem Moment adressiert werden sollten, in dem man im Bett liegt und die Augen schließt. Es sei wichtig, schon 1-2 Stunden vorher darauf zu achten, möglichst nichts mehr zu essen, keinen Alkohol oder Kaffee zu trinken und auch kein größeres Sportprogramm zu absolvieren.
Unser Körper braucht Zeit und Signale, dass der Tag zu Ende geht und er sich auf die Ruhepause einstellen kann. Daher sei auch ein Schlafplan – also ein regelmäßiger Rhythmus empfehlenswert.

Keine Frage, gut Schlafen ist wesentlich einfacher, wenn man sich an diese Expertentipps hält. Das Dumme ist nur, dass viele Menschen, mich eingeschlossen, leider nicht immer vernünftig genug sind, so zu leben. Zum Teil liegt das an unserem termingefüllten Berufsalltag, zum Teil an Feier-Abenden oder Feier-Tagen. Was also können wir tun, um trotzdem gut zu schlafen?

Ich habe herumexperimentiert und festgestellt, dass es für mich DAS Schlaföl nicht gibt. Das liegt daran, dass es verschiedenste Gründe gibt, warum ich  manchmal schwer einschlafe oder häufiger während der Nacht aufwache. Je nach Grund habe ich nun für mich ein Öl oder eine Öle-Kombination gefunden, die mich gut ins Reich der Träume befördern und möglichst erst am nächsten Morgen wieder zurückbringen.

Da gibt es zum Beispiel “Zu viel zu spät gegessen” – ich nenne es das “Wolf und die 7 Geißlein” Syndrom:

Gut Schlafen ist schwierig nach üppigem Essen

Gut, aber nicht schlaffreundlich

Lavendel, das Öl, das beruhigt und daher gerne für Schlafprobleme empfohlen wird, genügt mir allein nicht. Fast habe ich das Gefühl, mein Geist schaltet zwar brav auf Schlafmodus, aber mein Körper besteht auf dem Völlegefühl, das mein Einschlafen behindert.
Bewährt hat sich bei mir in diesem Fall Zen Gest, eine Öle Mischung von do Terra, die bei der Verdauung unterstützt. 2-3 Tropfen in ein Glas Wasser geben und trinken oder 1-2 Tropfen mit Kokosöl verdünnt (oder gleich im Roll On) auf den Bauch auftragen. Zusätzlich 1-2 Tropfeen Lavendelöl auf den Kopfpolster und weg bin ich.
Wer es mit Einzelölen versuchen will: Ingwer, Pfefferminz, Estragon, Fenchel, Kümmel und Anis sind typische Verdauungsöle.

Ein anderes Einschlafproblem ist das “1000 Gedanken kreisen in meinem Kopf” Phänomen.

Gut Schlafen wird durch Grübelei schwierig

Zu viele Gedanken vertreiben den Schlaf

Dabei spielt es keine Rolle, ob es positive oder negative Dinge sind, die mich beschäftigen. Der Kopf schaltet nicht ab, der Schlaf bleibt weg. Auch hier komme ich mit Lavendel allein nicht weiter.
Weihrauch (Frankincense) ist mein Favorit dafür. Je nach Präferenz 1-2 Tropfen auf die Fußsohlen massieren oder auf den Kopfpolster geben . Natürlich kann man auch eine Mischung Lavendel und Frankincense im Schlafzimmer diffusen. Wer mit Weihrauchöl schon ein wenig vertraut ist, kann 1 Tropfen auf den Gaumen einmassieren. Das bringt Wohlbefinden und neue Energie für den nächsten Tag.

Es gibt noch einige andere Spezialthemen, die zu Schlafproblemen führen können, wie Vorfreude und Aufregung, Trauer oder Überforderung.
Wen das betrifft, der kann unter den entsprechenden Themen nachschlagen und Öle mit Lavendel kombinieren.
Oder noch einfacher: mich fragen – ich gebe gerne persönliche Tipps. Gut Schlafen ist kein Zufall – es ist einfach, etwas dafür zu tun!

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