Sein Fahrrad braucht Lavendelöl

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Viele Artikel berichten über Menschen, denen ätherische Öle nützen. Ich bin aus eigener Erfahrung überzeugt: auch ein Spielzeug wie ein Fahrrad braucht Lavendelöl.

Ohne Lavendelöl hätte es das Fatbike auf dem Foto schwer, in meinem Badezimmer zu überleben. Dort steht es nämlich, wenn es nicht gerade mit meinem Mann unterwegs ist. Trotz aller Vorsätze ist das gute Ding öfter in meinem Badezimmer als im Außeneinsatz. In seinen Ruhezeiten lehnt es sich erschöpft an die Wand und hinterlässt dort vor lauter Entspannung schwarze Gummistreifen.

Auch wenn ich einen guten Schmutzradierer habe, der Fatbikes´Spuren immer wieder beseitigt: Ich finde diese Situation mäßig lustig. Genau genommen könnte ich mich jeden Morgen und Abend gewaltig aufregen, wenn ich die Türen wegen seiner raumfüllenden Präsenz nicht ganz öffnen kann.

Tipps für Männer:

Wenn also Lavendel nicht so eine herrlich beruhigende Wirkung hätte, wer weiß…

Ätherische Öle werden oft von Frauen für ihre Männer gekauft. Meine „Fahrrad braucht Lavendelöl“ Geschichte zeigt, dass es auch umgekehrt sinnvoll wäre. Das richtige Öl zur rechten Zeit schafft eine Stimmung, von der mehr oder weniger kleine Hobbygeräte – etwa Fahrräder – bei der Herbergsuche außerordentlich profitieren können.

Neben Fahrrädern im Badezimmer fallen mir spontan ähnlich schwierige Situationen für Stimmungsöle ein: eine Rennautobahn im Wohnzimmer, eine Modelleisenbahn im Schlafzimmer oder eine Dartscheibe in der Küche. Oder gendergerecht auch umgekehrt: einen zusätzlichen Schuhkasten für das hundertste Paar Schuhe.

Wenn Lavendel zur Beruhigung der Gemüter nicht genügt, gibt es natürlich noch viele Alternativöle und Tipps.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Öl mit motivierender Wirkung (Komm schon, das geht doch!) oder mit einem zur Bekämpfung von Verlustängsten (Diesen Raum brauchst du doch gar nicht!)?

Aber dazu ein anderes Mal.

 

 

Ätherische Öle in der U-BahnBaulärm Symbolbild